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Montag, 19. September 2016

Rückblick September 2016: HELLOWORLD - Ein Fest der Kunst in Kleinzschocher & XV. Offene Ateliers Leipzig

Zum Kunstfestival HELLOWORLD öffneten sich am 17. 9. 2016 auch in der Aula der Alten Handelsschule die Türen. Hier konnte man Kleinzschocher aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive wahrnehmen. Denn die beiden Performer Jonathan Kolski und Johannes Setzer ertanzten den Stadtteil als virtuelles Gesellschaftsspiel ORIGO.

Mehr dazu unter http://www.styro.in


XV. OFFENE ATELIERS LEIPZIG

Über 100 Künstlerinnen und Künstler sämtlicher Sparten der bildenden Künste boten zum Tag der Offenen Ateliers Leipzig am 25. 9. 2016 zwischen 14 und 19 Uhr spannende Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen. Ob Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik, Skulptur, Porzellan, Textil oder Performances - die Vielfalt bildender Kunst in Verbindung zu anderen Kunstgenres konnte an diesem Tag in vielen Stadtteilen Leipzigs ganz unmittelbar erlebt werden. Gerade der persönliche Kontakt mit Künstlerinnen, Künstlern und deren Kunst im kreativen Arbeitsumfeld machte diesen Sonntagnachmittag so einzigartig. So konnte schon im Vorfeld ganz individuell eine Atelierroute über einen interaktiven Stadtplan vorbereitet werden. Auch befinden sich hier alle wichtigen Informationen zu den einzelnen Künstlerinnen und Künstlern, der Flyer mit allen TeilnehmerInnen zum download und eine aktualisierte Atelierliste mit allen Nachanmeldungen. 
Siehe unter: www.offene-ateliers.de


Natürlich nutzten wir auch die Besucherströme, um auf unsere aktuelle Kunstausstellung "Stille Post" aufmerksam zu machen. Hierbei ergaben sich spannende Gespräche zur Ausstellungskonzeption wie zu den Kunstwerken selber. Ganz herzlichen Dank an alle Besucher !


Besucher der Kunstausstellung "Stille Post" zum 
Tag der Offenen Ateliers in Leipzig am 25. 9. 2016

Freitag, 9. September 2016

Rückblick August-September 2016: Ausstellung "Nur Repros?"

Ausstellung: "Nur Repros? - Zur Bedeutung von Kunstreproduktionen in der DDR"

Mit der Ausstellung "Nur Repros? - Bedeutung von Kunstreproduktionen in der DDR" beteiligte sich der ars avanti e. V. in der Alten Handelsschule an den 4. Tagen der Industriekultur Leipzig. Denn in der ehemaligen kaufmännischen Berufsschule, dem heutigen Atelierhaus in Kleinzschocher, wurden auch angehende Polygrafen ausbildet. Zum Meisterstück ihrer Ausbildung gehörte mitunter die Anfertigung eines Reproduktionsdrucks nach Originalkunstwerken. Führende Hersteller von Kunstreproduktionen im Wandbildformat waren in der DDR der Leipziger E. A. Seemann Verlag und der Verlag der Kunst Dresden.
Da viele dieser Bilder zur Mangelware gehörten, verliehen sogenannte Artotheken als Sonderabteilungen in öffentlichen Bibliotheken auch Kunstreproduktionen. Welche das waren, welche Funktionen Kunstreproduktionen in der DDR einnehmen sollten und wie Reproduktionen genutzt wurden, sind Fragen, denen mittels ausgewählter Bilder in der Ausstellung auf den Grund gegangen wurde. Bei diesem Parcours des Who’s Who der Kunstgeschichte wurde zugleich der Zeitgeschmack und die Beständigkeit von Motiven auf den Prüfstand gestellt. Déjà-vu-Effekte blieben dabei nicht aus.

Artothek Leipzig, um 1978
© Archiv, Georg-Maurer-Bibliothek Leipzig



Ausstellungsansicht